262. Sonderfahrt des VEF

Die 262. Sonderfahrt bescherte den Teilnehmern, wie angekündigt, einen Sonntagsausflug mit Dampf hinter der mächtigen 424.247. Das Interesse wäre größer gewesen, es wurden uns aber seitens der MÁV leider nicht mehr Sitzplätze zur Verfügung gestellt. Zwar stand die Lok für die längere Fahrt nach Györ mit dem Tender voraus, doch weder im Ausgangsbahnhof, noch in den Unterwegsbahnhöfen, in denen eine Kreuzung oder ein Vorfahren stattfanden, wäre ein Durchkommen zur Lok möglich gewesen, so dicht war sie umlagert. Auch an der Strecke standen Menschenmassen um den ersten Sonderzug des Jahres zu sehen; sie ließen sich vom kalten und windigen Wetter nicht abhalten.
Dass machte alles nichts, denn in den Waggons sorgte wie in alter Zeit die Dampfheizung für wohlige Wärme und es war ein Genuss eine Fahrt im plüschigen Abteil wie vor 100 Jahren – so alt waren die meisten Waggons – zu erleben!

Text: Herbert Harrer

262. VEF-Sonderfahrt

Die MAV 424.247 mit dem Sonderzug bei der Einfahrt in Szombathely (Steinamanger), aus Köszeg (Güns) kommend, am 29.3.2026. Foto: Dr. Franz Österreicher

262. VEF-Sonderfahrt

Der ungarische Teil der Südbahn wurde erst am 1.7.1932, mitten in der Weltwirtschaftskrise, verstaatlicht. Bis dahin leitete die als Dunaj-Száva-Adria Vasút firmierende Gesellschaft eine grundlegende Modernisierung ein. Aus dieser Zeit stammt auch der abgebildete ABüa 630. Foto: Herbert Harrer

262. VEF-Sonderfahrt

Kleines Detail aus dem Waggon: die Türschnalle der Abteil-Schiebetüre. Foto: Herbert Harrer

 

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